No Desire

WA Artikel von Till Vennemann +++ 21.11.2008

No Desire: Freundschaft als Basis

HAMM Für "No Desire" wird das von der WA-Band veranstaltete Festival "Hamms beste Band 2008" ein Heimspiel. Nicht nur, dass ihr in Eigenregie errichtetes Tonstudio gerade einmal 600 Meter von der MaxiparkArena entfernt liegt, auch die ASV-Hymne "Auf geht's, ASV", die alle zwei Wochen aus den Lautsprechern der Halle ertönt, stammt aus ihrer Feder.

So ist es nicht erstaunlich wenn sich Jens Großlohmann freut: "Endlich haben wir die Chance, unsere Stücke live in der neuen Arena zu spielen."

"Wir", das sind die Brüder Hendrik (Bass/Gesang) und Jens Großlohmann (Gitarre), Christoph Lockert (Schlagzeug) und Christoph Thonemann (Gitarre). Alle vier kennen sich bereits seit ihrer Zeit auf der Maximilian-Grundschule. Und seit ihrer Gründung vor elf Jahren hat die Besetzung nie gewechselt. Hendrik weiß, was dieser Umstand mit sich bringt: "Wir sind mehr als ein Projekt. Unsere Band baut auf Freundschaft auf."

So haben die vier Freunde ihre Studienorte beziehungsweise Arbeitgeber (Bielefeld, Münster, Hamm) so gewählt, dass die Band weiter bestehen bleiben kann.

Der Einsatz hat sich zweifelsohne gelohnt. Mit ihrer ersten CD "On the Prowl" schaffte es die Band nicht nur, regionale und überregionale Gigs an Land zu ziehen, sie holte bei HBB 2004 auch überraschend den dritten Platz.

Seitdem geben die Jungs von "No Desire" noch mehr Gas. 2006 nahmen sie die "Auf geht's, ASV"-CD auf, stiegen in den lokalen Saturn-Hörer-Charts auf Rang eins und spielten jede Menge Auftritte. Mit dem zur Deutschland-Hymne umgemünzten ASV-Lied spielten sie beim Public-Viewing der Handball-EM 2007 im Dortmunder Club "Domicil".

Im Herbst des vergangenen Jahres standen dann zwischenzeitlich die Heimwerker-Qualitäten der Band im Vordergrund. Über zwei Monate lang haben die vier Musiker ihr eigenes Studio gebaut. "Damit ist definitiv ein Traum in Erfüllung gegangen," sagt Christoph Thonemann, "und ein erstes Ergebnis wird das in Kürze erscheinende Album liefern."

Das hört auf den Namen "Strike while the iron is hot", wird zurzeit in München abgemischt und erscheint Ende Dezember. Wie immer können die Fans melodischen Alternativ-Rock erwarten, der nach vorne geht. Hendrik Großlohmann meint, dass sich der Studiobau letztendlich auch im Sound niedergeschlagen hat: "Wir waren viel freier und man hört, dass wir erstmals richtig experimentieren konnten." Trotz aller Experimente ist der Sound des Albums jedoch eingängig und die Mischung aus kraftvollen Gitarren und Hendriks melodischem Gesang gut gelungen.

Dank der Kooperation mit dem Verein "Kulturbrücke Hamm-Kalisz" wurde die Band im Juni dieses Jahres in Hamms polnische Partnerstadt eingeladen, um dort ein Konzert zu spielen. Sogar in Schweden, wo Hendrik ein Auslandssemester absolviert hat, hatte die Band Gelegenheit, ihre Songs bei einem Auftritt zu performen. Wiederholungen dieser Aufritte sind bereits geplant.

Zuvor will sich die Band aber auf HBB 2008 am 22. November konzentrieren. Christoph Lockert: "Es gibt keine bessere Chance für eine lokale Band, sich vorzustellen. Deshalb werden wir alles geben und hoffen, dass es den Leuten gefällt."

Das von der WA-Band veranstaltete Festival "Hamms beste Band" beginnt am Samstag, 22. November, um 18 Uhr (Einlass: 17 Uhr) in der Maxipark- Arena. Karten gibt's beim WA. www.hammsbesteband.de




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